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Welche Uhrengläser gibt es?

Das Uhrenglas zählt zweifelsohne zu den wichtigsten Bestandteilen einer Uhr. So erlaubt es unter anderem ein störungsfreies Ablesen der Uhrzeit. Außerdem zeigt sich das Glas für den Schutz des Uhrwerkes verantwortlich. Interessenten fragen sich dabei häufig, aus welchem Material es bestehen sollte. Wir von Juwelier Rubin informieren Sie über die Vor- und Nachteile einzelner Uhrengläser, um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern.

Günstig, aber keinesfalls schlecht: Kunststoff

Kunststoffglas besteht aus Polymethylmethacrylat, kurz PMMA. Dieser Kunststoff ist vor allem in folgenden Ausführungen bekannt:

  • Hesalitglas
  • Acrylglas
  • Plexiglas

Aufgrund des dabei verwendeten Granulats können Kosten gesenkt werden, da es sich hierbei um einen sehr günstigen Rohstoff handelt. Darüber hinaus zeichnet sich das Kunststoffglas durch sein geringes Gewicht aus. Durch die Leichtigkeit der Uhr erhöht sich für Sie oftmals der Tragekomfort. Gleichzeitig ist das Glas außerordentlich schlagfest.

Zu den größeren Nachteilen von Kunststoff zählt zweifelsohne die höhere Anfälligkeit für Kratzer. Zwar gibt es Verfahren, mit denen sich diese zum Teil bereinigen lassen. Dennoch besitzen Uhren mit diesem Glas im direkten Vergleich mit den Alternativen eine kürzere Lebensdauer.

Mineralglas – härter als Kunststoff

Eine etwa 20-mal höhere Härte als Kunststoff besitzt das Mineralglas. Außerdem vergilbt es nicht und ist zudem nicht osmotisch, das heißt, dass Feuchte ihm nichts anhaben kann. Im Ergebnis überzeugt das Material also mit einer erhöhten Widerstandsfähigkeit. Durch Zugabe von Oxiden, wie zum Beispiel Aluminiumoxid oder Boroxid, haben die Hersteller zudem die Möglichkeit, Mineralglas zu veredeln und ihm eine noch bessere Kratzfestigkeit und Härte zu verleihen. Es muss hier also noch einmal zwischen behandeltem und unbehandeltem Glas unterschieden werden.

Nimmt das Mineralglas jedoch einmal Schaden, sind Kratzer nicht so leicht zu beheben wie bei Kunststoff. Im ungünstigsten Fall kommen sogar feine Glassplitter in das Uhrwerk, was zu einer dauerhaften Beschädigung führen kann.

Saphirglas – Einsatz vor allem im höheren Preissegment

Während das Mineralglas vorrangig im mittleren und günstigen Preissegment zum Einsatz kommt, greifen Hersteller von Luxusuhren vorrangig auf das kostspieligere Saphirglas zurück. Es handelt sich hierbei um ein rein synthetisches Material. Dem namensgebenden Saphir ähnelt es vor allem in Sachen Härte. Leichte Angriffe übersteht das Glas ohne Beeinträchtigungen. So überzeugt es vor allem durch seine Langlebigkeit und Robustheit während des täglichen Gebrauchs: Im direkten Vergleich mit den Alternativen schneidet es in diesen Punkten eindeutig am besten ab.

Ein kleiner Nachteil ergibt sich allenfalls durch die Sonneneinstrahlung, die anders als beim Mineralglas zu einer Lichtbrechung führen kann. Spezielle Beschichtungen gleichen jedoch auch dies aus, damit Sie die Uhrzeit überall störungsfrei ablesen können. Für die Beseitigung von kleineren Kratzern haben sich Polierverfahren etabliert. Damit können Sie als Besitzer die Uhr immer wieder in einen fast neuartigen Zustand versetzen.

Entscheidung von Budget und gewünschter Nutzungsdauer abhängig

Sie sehen: Die Entscheidung beim Uhrenglas hängt nicht zuletzt von Ihren Budgetvorstellungen ab. Ebenso wichtig ist der Aspekt der Nutzungsdauer und ob Sie Ihre Uhr oft im Alltag tragen möchten. Wir von Juwelier Rubin verfügen über ein umfangreiches Sortiment an hochwertigen Accessoires, die Ihnen ein ansprechendes Verhältnis von Preis und Leistung bieten. Gerne stehen wir Ihnen für ein unverbindliches Informationsgespräch zur Verfügung, bei dem wir Ihnen weitere Details zu den einzelnen Uhrengläsern verraten.

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